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Mercedes-Benz hat einen Rückruf für 23.606 Fahrzeuge der GLE-Baureihe 167 eingeleitet. Betroffen sind Diesel- und Hybridmodelle, die zwischen August 2022 und September 2025 produziert wurden. In Deutschland sind 6.772 Fahrzeuge betroffen. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat den Fall in seiner Datenbank erfasst, auch das europäische Rückrufportal Safety Gate führt den Vorgang.
Falsch verbautes Schutzblech als Ursache
Der Grund für den Rückruf ist ein fehlerhaft eingebautes Schutzblech. Dieses Bauteil kann sich im Fahrbetrieb lösen und einen plötzlichen Ausfall des Antriebs verursachen. Das erhöht die Unfallgefahr erheblich.
Mercedes-Benz hat den Fertigungsfehler bei GLE-Modellen der Baureihe 167 festgestellt. Die Fahrzeuge stammen aus einem Produktionszeitraum von rund drei Jahren. Der Hersteller informiert die betroffenen Fahrzeughalter schriftlich.
Kostenlose Reparatur in der Werkstatt
Die Reparatur erfolgt in autorisierten Mercedes-Benz-Werkstätten und ist für die Fahrzeughalter kostenlos. Halter betroffener Fahrzeuge sollten das Schreiben des Herstellers beachten und zeitnah einen Werkstatttermin vereinbaren.
Rückrufe als Standard in der Branche
Fahrzeugrückrufe sind in der Automobilindustrie ein etabliertes Qualitätssicherungsinstrument. Hersteller sind verpflichtet, bekannte Sicherheitsmängel zu beheben. Das KBA überwacht diese Prozesse in Deutschland. Über das europäische Safety-Gate-Portal sind Rückrufe EU-weit einsehbar.
Mercedes-Benz ist derzeit mit weiteren wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. Der Rückruf fällt in eine Phase, in der der Konzern an Effizienzprogrammen und Kostensenkungen arbeitet. Die genauen Kosten dieses Vorgangs wurden nicht beziffert.
Fazit
Ursache des Rückrufs ist ein falsch verbautes Schutzblech, das die Fahrsicherheit direkt beeinträchtigen kann. Mercedes-Benz übernimmt die Reparaturkosten. Betroffene Halter sollten zeitnah einen Werkstatttermin vereinbaren.
