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Brigitta Schrempp ist die neue Präsidentin der IHK Südlicher Oberrhein. Sie übernimmt das Amt mit klaren Prioritäten: Nähe zu den Unternehmen, Stärkung des Wirtschaftsstandorts und direkte Zusammenarbeit mit den IHK-Mitarbeitenden.
Neues Gesicht an der IHK-Spitze
Der Wechsel an der Spitze der Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein ist vollzogen. Brigitta Schrempp hat das Präsidentenamt übernommen. Sie kündigte an, das Amt mit großem Respekt und Verantwortung auszuüben. Schrempp benennt dazu konkrete Schwerpunkte.
Im Vordergrund steht der enge Austausch. Schrempp will mit den Unternehmen im Kammerbezirk in direktem Kontakt stehen. Auch das Verhältnis zu den IHK-Mitarbeitenden soll gepflegt werden. Die neue Präsidentin versteht ihre Rolle nicht als repräsentatives Amt, sondern als aktive Führungsaufgabe.
Standort Südlicher Oberrhein im Fokus
Der Kammerbezirk Südlicher Oberrhein umfasst die Region rund um Freiburg, die Ortenau und den Breisgau-Hochschwarzwald. Die Region hat einen starken Mittelstand, Industriebetriebe und eine wachsende Startup-Szene. Die IHK vertritt dort mehrere zehntausend Mitgliedsunternehmen.
Schrempp hat die Stärkung dieses Wirtschaftsstandorts als zentrales Ziel formuliert. Viele Unternehmen in Baden-Württemberg verzeichnen schwierige Rahmenbedingungen. Hohe Energiekosten, Bürokratie und Fachkräftemangel belasten den Mittelstand. Schrempps Vorgänger an der IHK-Spitze hatten diese Probleme bereits offen angesprochen.
Wirtschaftslage bleibt angespannt
Die konjunkturelle Lage in der Region ist nicht einfach. Rückläufige Auftragseingänge und sinkende Umsätze beschäftigen viele Betriebe. Die neue IHK-Präsidentin übernimmt das Amt in einem schwierigen Umfeld.
Schrempp hat sich klar positioniert: Sie will handeln, nicht klagen. Konkrete Programme oder Maßnahmen hat sie dabei noch nicht öffentlich benannt.
IHK als Sprachrohr und Gestalter
Die Industrie- und Handelskammern in Deutschland sind Pflichtorganisationen für die gewerbliche Wirtschaft. Ihre Präsidenten haben keine gesetzgeberische Macht. Ihre Wirkung entsteht über Einfluss, Netzwerke und öffentliche Kommunikation.
Schrempps Amtsantritt fiel laut Berichten nicht ohne Wettbewerb aus. Es gab eine Kampfkandidatur um den Posten, was zeigt, dass unterschiedliche Vorstellungen über den richtigen Kurs für die IHK existieren. Schrempp hat sich durchgesetzt.
Für die Unternehmen am Südlichen Oberrhein wird sich zeigen, wie die neue Präsidentin ihren Anspruch in der Praxis umsetzt. Der Austausch mit der Politik, die Vertretung unternehmerischer Interessen und die Förderung von Innovation gehören zu den Kernaufgaben.
Fazit
Brigitta Schrempp startet mit einem klaren Kurs in ihr neues Amt. Sie setzt auf Dialog, Nähe und aktive Standortpolitik. Ob ihr das gelingt, wird sich an konkreten Ergebnissen messen lassen.
